Immer vorwärts, PSK! U15-Rudel hält auch am Buchtzigsee Kurs!

Unter der Woche – also irgendwo zwischen Physik- und Biologiestunde – ging es für das Rudel im Pokal zur JSG Ittersbach/Spielberg/Auerbach. Es wurde nur ein ordentliches Anschwitzen für die heutige Partie in Bruchhausen: Mit einem klaren 1:8-Auswärtssieg zog das Rudel in die zweite Pokalrunde ein. Dort empfangen die Löwen im Oktober auf heimischem Geläuf die Jungs aus Eggestoi.
Der gastgebende FV Alemannia Bruchhausen war dagegen mit zwei 1:4-Auswärtsniederlagen in die noch junge Runde gestartet. Diesen Bock wollten die Alemannen heute vor heimischem Publikum gegen unsere Farben umstoßen.
Übrigens hatten wenige Minuten vor unserem Anpfiff bereits die PSK-U13-Girls gegen die Bruchhausener Girls gewonnen. Ein gutes Omen? Frauenfußball hat hier jedenfalls Tradition: Schon 1951 traten in Bruchhausen Frauen gegen den Ball – zu einer Zeit, als der DFB den Damenfußball noch gar nicht gern sah.
Auch das Wetter spielte mit. Klärchen schickte Sonne pur und 23 Grad nach Bruchhausen. Das zog allerdings offenbar mehr Menschen an den nahen Buchtzigsee als an den Sportplatz. Gerade einmal 24 Zuschauer wollten den Anpfiff sehen.

Im Gegensatz zur Pokalrunde kehrte Lucas zwischen die Pfosten zurück. Mit seiner Übersicht und seiner Coolness war er der gewohnt starke Rückhalt. Viel zu tun bekam er nicht. Aber wenn er gebraucht wurde, war er da – komplett fehlerfrei. Chapeau, @Lucas!

Die Löwen spielten in der ersten Halbzeit auf die heimische Südostkurve und übernahmen sofort die Spielkontrolle. Das Rudel biss sich früh in der gegnerischen Hälfte fest. Die gastgebenden Alemannen versuchten es immer wieder mit langen Bällen und Tempoläufen. Keine besonders gute Idee. Theo, Henri, Hans und Louis verteidigten einfach alles – wirklich alles – weg. Teilweise erstickten sie die Bruchhausener Angriffe bereits an der Mittellinie. Unsere Defensive funktionierte wie ein Schweizer Uhrwerk.

Folglich konnten sich die Offensiv-Löwen weitgehend auf ihr Angriffsspiel konzentrieren. Levi brachte in Minute vier erstmals die Kugel auf den gegnerischen Kasten. Allerdings zu zentral und mit zu wenig Power – eine leichte Beute für Alemannen-Keeper Henry.
Eine Minute später setzte sich Noa auf der rechten Seite stark durch und spielte den Ball in den Fünfmeterraum. Dort lauerte Felix. Im Moment von Noas Abspiel stand er allerdings näher an der gegnerischen Torlinie als Ball und vorletzter Gegenspieler. Als er ins Spiel eingriff, ertönte der Pfiff und der Arm des sehr guten Schiris Roland Bühler streckte sich senkrecht nach oben. Das Zeichen war eindeutig: Abseits und indirekter Freistoß für die Alemannen. Noch fehlte der Ertrag. Aber die Richtung wurde klar.

Übrigens sollte die Abseitsfalle der Froschbacher in den 70 Minuten noch öfter zuschnappen. Hier wird der Trainer die Jungs bei der nächsten Videoanalyse sicherlich ein wenig quälen. Und dann waren da noch insgesamt fünf falsche Einwürfe. Jungs, Jungs … lernt man das nicht schon auf der Pläsi?

Zurück zum Spiel. In der neunten Minute lag sich der Löwenanhang erstmals in den Armen. Zuvor pflückte Felix eine lange Kugel auf der rechten Außenbahn stark herunter. Sein erster Schuss blieb noch am Keeper hängen. Haare raufen im Gästeblock – zumindest bei denjenigen, die noch etwas zum Raufen hatten. Doch der Nachschuss saß: 0:1 PSK!
Mensch, Felix! Das war nichts für die alten Säcke hinter der Barriere. 

Aber jetzt rollte Angriffswelle um Angriffswelle auf das Bruchhausener Tor. Über weite Strecken spielte nur das Rudel. Schuld daran war vor allem unser Defensivriegel, der einfach alles wegverteidigte und die nächste Löwenattacke einleitete.
Spektakel dann in Spielminute 17 – allerdings an der Seitenlinie. Unser Coach hob die Fahne, der Schiri entschied auf Einwurf. Dumm nur: Bis zum Seiten-Aus fehlten noch ungefähr zehn Ballumdrehungen. Farid senkte betreten den Kopf, Roland Bühler nahm es mit Humor und setzte die Partie mit Schiriball fort. Auch an der Linie ist eben noch Luft nach oben.
Trotz der totalen Dominanz dauerte es bis zur 26. Minute, ehe sich die Überlegenheit wieder auf der Anzeigetafel bemerkbar machte. Felix veredelte einen Assist von Noa und schob zum 0:2 ein. 0:2 PSK!
Und der Vorbereiter machte es in Minute 31 einfach selbst: Noa zum 0:3 für den PSK. Dieser Spielstand stand auch in der Halbzeitpause auf der Anzeigetafel.

In der zweiten Halbzeit rotierte das Rudel kräftig durch. Das ging zunächst etwas zu Lasten der Spielfreude. Hatten die Löwen in Halbzeit eins noch mit gepflegtem Spielaufbau aus der eigenen Box überzeugt, suchten sie nun häufiger den langen Ball. Den konnte die Alemannen-Defensive regelmäßig entschärfen – oder wir standen mal wieder im Abseits.
In Minute 54 sah die Bruchhausener Nummer 10 nach einem taktischen Foul Gelb. Der natürlich vollkommen unparteiische Beobachter aus dem Gästeblock meinte wenige Minuten später, an gleicher Stelle ein weiteres taktisches Foul desselben Spielers erkannt zu haben. Schiri Roland Bühler sah das anders – und Bruchhausen durfte zu elft weiterspielen.
Am Spielverlauf änderte das wenig. Die Löwen erhöhten den Druck von Minute zu Minute, während Angriffe der Gastgeber zunehmend Seltenheitswert bekamen. Trotzdem dauerte es bis zur 68. Minute, ehe Quint endgültig den Deckel draufmachte: 0:4 PSK! Die Gastgeber reklamierten Abseits. Doch im Moment der Ballabgabe stand Quint hinter dem Ball – damit konnte er schon deshalb nicht im Abseits stehen. Gut gesehen, Schiri!
Fast mit dem Abpfiff betrieb Noa dann noch ein wenig Tabellenpflege und verbesserte unsere Tordifferenz und stellte auf 0:5.
Endstand: 0:5 PSK!

In der Tabelle haben sich inzwischen drei Teams mit der Maximalausbeute von sechs Punkten nach zwei Spielen an der Spitze festgesetzt. Der VfB Knielingen legte bereits am Freitag beim FC Südstern 06 mit einem 3:0-Auswärtssieg vor. Zeitgleich mit unserer Partie bezwang der SSV Ettlingen unseren nächsten Punktspielgegner, den SVK 1884/98 Beiertheim.
Damit bleibt das Rudel nach zwei Spieltagen auf Platz zwei im Tableau – hinter Knielingen. Zumindest auf dem Papier. Denn die Tordifferenz ist in der Jugend bekanntlich irrelevant.
Sechs Punkte aus zwei Spielen, hinten die Null und vorne zwölf Buden. Kann man mal so starten.

In der nächsten Woche hat das Rudel spielfrei. Ist halt diese blöde Länderspielpause …
Weiter geht es für die Löwen am 7. Oktober auf heimischem Geläuf im Pokal gegen Eggestoi, bevor am 10. Oktober die Combo vom Europabad zu Gast ist.
Und Bruchhausen? Nachdem an diesem Wochenende bereits unsere U13-Girls und die U15-Boys gegen die Alemannen gewonnen haben, liegt es nun an unseren Herren, die Serie in einer Woche fortzusetzen.
Drei Spiele gegen Bruchhausen, drei PSK-Siege? Die Vorlage liegt jedenfalls auf dem Elfmeterpunkt. Jetzt müssen die Herren nur noch einschieben.

Das Rudel

2 Louis, 3 Henri, 4 Hans, 5 Theo (hoffentlich nächste Woche wieder zurück auf dem Platz), 6 Patryk (Spielführer), 7 Abidu, 8 Levi, 9 Noa (2 Tore), 10 Fritz, 11 Felix (2 Tore), 12 Lucas (Torwart, 2 Spiel in Folge ohne Gegentor), 13 Teodor, 14 Johann, 15 Quint (1 Tor), 16 Lorenz
An der Taktiktafel: Farid & Eduardo
An der Tastatur: der Bussi

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.