Lions on Tour – ab in die Niederlande

An Ostern macht sich das Rudel traditionsgemäß wieder auf Tour. In diesem Jahr geht es erneut nach Noord-Brabant. Wir starten mit zwei Teams bei den 27. Easter Open. Wir treten mit einem U14- und einem U15-Team an. Im U14-Team dürfen bis zu drei Spieler des Jahrgangs 2011 und im U15-Team bis zu drei Spieler des Jahrgangs 2010 eingesetzt werden.

Nach dem sensationellen Abschneiden vor einem Jahr in Elbflorenz freuen wir uns außerordentlich über die Zusage des luxemburgischen Fußballverbandes, uns auch in diesem Jahr die Freigabe für Tom zu erteilen. Tom führt das U14-Rudel und Jürgen das U15-Rudel. Am Ostersamstag, 4. April 2026 startet die Vorrunde und am Ostersonntag, 5. April 2026 finden die Platzierungsspiele statt. An jedem Tag spielt unser Rudel mindestens drei Spiele. 

Die Vorrunde wird in drei Vierergruppen gespielt. In beiden Altersklassen kämpfen jeweils zwölf Teams um den goldenen Pokal. Die beiden Gruppenersten sowie die besten zwei der drei Drittplatzierten der Vorrunde spielen am Ostersonntag in zwei Vierergruppen um den großen Pott. Die Gruppenersten und Gruppenzweiten der Goldrunde spielen anschließend die Plätze 1 bis 4 im direkten Vergleich aus.

Der schlechteste Drittplatzierte und die drei Vorgruppenletzten spielen in einem Viererturnier die Plätze 9 bis 12 aus.

Toernooiregels: Das Kleingedruckte

Ein Spiel dauert 30 Minuten und wird ohne Seitenwechsel gespielt. Eine gelbe Karte bedeutet zwei Minuten Zeitstrafe. Eine rote Karte führt mindestens zu einer Sperre für das folgende Spiel. Eine rote Karte gegen die Bank bedeutet, dass ein Feldspieler das Spielfeld verlassen muss – das Team spielt dann in Unterzahl zu Ende.

Die Anzahl der Wechsel ist unbegrenzt, muss aber dem Schiedsrichter angezeigt werden. Der Schiedsrichter darf in der Nachspielzeit weitere Wechsel unterbinden, wenn er das Gefühl hat, dass damit nur Zeit von der Uhr genommen werden soll.

Das in der Ansetzung erstgenannte Team muss bei Farbgleichheit der Trikots wechseln. In den Kneipen der Südstadt munkelt man, dass die Löwen dieses Jahr in bescheidenen schwarzen voetbalshirts auflaufen. Quasi als Zwarte Furie – oder auch Furia Negra. Aber nichts Genaues weiß man nicht… Bleibt uns nichts als weiter munkeln!

Bei Punktgleichheit entscheidet zunächst die Tordifferenz, dann die Anzahl der erzielten Tore und anschließend der direkte Vergleich. Sollte danach immer noch kein Sieger ermittelt werden können, hängt es davon ab, ob beide Teams noch vor Ort sind. Falls ja, fällt die Entscheidung im Elfmeterschießen. Falls nein, entscheidet das Los.

Fahrplan des U14-Rudels

Unser Rudel startet im Turnier U14 B-Level (2).  Die meisten Teilnehmer stellt der dänische Fußballverband mit sechs Teams. Drei Mannschaften stellt der heimische niederländische Fußballverband. Je ein Team kommt aus England und Schottland. Die Vorrunde spielen wir im Sportpark Wilbertoord, 35km bzw.  35 Autominuten vom Löwencamp entfernt. Wir spielen in der Gruppe C.

09:30 Uhr PS Karlsruhe vs. Roskilde KFUM (DK)

Zum Auftakt geht es gegen den dänischen KFUM’s Boldklub Roskilde. Der 1929 gegründete Klub spielt aktuell in der fünften Liga. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte war der Aufstieg in die dritte Liga im Jahr 2020. Die Vereinsfarben sind Blau und Weiß.
Aus der Nachwuchsschmiede der Roskilder stammt Frederik Sørensen. Sørensen spielte unter anderem für den 1. FC Köln in der Bundesliga und wurde 2020 mit Bern Schweizer Meister und Pokalsieger.

10:40 Uhr HBDZ’23 (NL) vs. PS KarlsruheIm zweiten Spiel geht es gegen die Hapse Boys – De Zwaluw 2023 – aus den Niederlanden. Die in Rot-Weiß spielenden kommen aus der rund 4.000 Einwohner zählenden Gemeinde Haps. Der Ort liegt in Noord-Brabant, etwa 15 Kilometer südlich von Nijmegen. Die Farben blau und grün im Vereinslogo verknüpfen die Farben der Hapse Boys und des VV de Zwaluw. Die ihre Jugend zusammengelegt haben. 

11:50 Uhr TRIF (DK) vs. PS Karlsruhe

Zum Schluss der Vorrunde geht es gegen die dänische Tranbjerg Idrætsforening aus einem Vorort von Aarhus. Der 1934 gegründete Mehrspartenverein ist im dänischen Amateursport unterwegs. Gegen den Ball treten sie seit 1972.

Platzierungsrunde am Ostersonntag

Die Nacht zum Ostersonntag wird für das U14-Rudel denkbar kurz. Unabhängig von der Platzierung am Samstag startet die Platzierungsrunde bereits um 9:30 Uhr im Sportpark Venhorst – ganze 42 km bzw. 40 Autominuten vom Basislager des Rudels entfernt.

Fahrplan des U15-Rudels

Unser Rudel startet im Turnier U15 B-Level (2).  Die meisten Teilnehmer stellt der dänische Fußballverband mit sechs Teams. Drei Mannschaften stellt der heimische niederländische Fußballverband. Zwei Teams schickt das Mutterland des Fußballs. Wir spielen an beiden Tagen im Sportpark Overloon, 22km bzw. 25 Autominuten vom Löwencamp entfernt. Das Rudel greift in Gruppe C ins Turnier ein.

14:00 Uhr PS Karlsruhe vs. Nibe Boldklub 1 (DK)

Der dänische Nibe Boldklub ist ein Amateurklub aus Nordjütland aus der rund 5.000 Einwohner zählenden Stadt Nibe, direkt am Limfjord. Der Klub wurde 1919 als Nibe Fodboldklub gegründet und trägt grün-weiß. Aus Nordjütland machen sich ein Mädchen- und zwei Jungenteams auf den Weg nach Nordbrabant. Sie werben im Internet per Crowdfunding-Aktion für die Finanzierung der Reise (hier das Video: https://www.sparnordfonden.dk/10tilforskel?idVideo=2415) .

Die U15-Boys haben sich mit dem Farstrup Boldklub zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen. Für die Easter Open haben sie folgendes Tour-Motto ausgegeben: „Zusammen wohnen, zusammen essen, zusammen gewinnen und zusammen verlieren. Nibe und Farstrup stehen zusammen.“
Nibe trainiert – genau wie wir – auf Kunstrasen.

15:10 Uhr DSV Sint Anthonis 3 (NL) vs. PS Karlsruhe

Im zweiten Spielt gegen es gegen Door Samenhwerking Verkregen Sint Anthonis aus der gastgebenden Region Noord-Brabant. „Door Samenwerking Verkregen“ bedeutet sinngemäß: „Durch Zusammenarbeit erreicht“. Der in Gelb-Schwarz spielende Klub wurde 1947 gegründet. Sint Anthonis hat 4.000 Einwohner. 

16:20 Uhr Langeskov  IF  (DK) vs. PS Karlsruhe

Die Vorrunde beschließen wir gegen den Langeskov Idrætsforening. Langeskov hat rund 4.500 Einwohner und liegt auf der Insel Fünen – dem grünen Gartenreich des dänischen Königreichs, etwa 15 km östlich von Odense. Die Fünen-Kicker feiern in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Nachdem der Vorgängerverein pleiteging, wurde der Langeskov IF 1926 von einem Fotografen und einem Postboten gegründet. Anfangs standen Fußball und Gymnastik im Mittelpunkt.

Auch der Langeskov IF ist – wie unser PSK – ein Mehrspartenverein. Die Langeskover hielten sich bisher – ebenfalls analog zu unseren PSK-Kickern – weit vom bezahlten Fußball fern. Die Vereinsfarben sind Grün-Weiß.

Platzierungsrunde am Ostersonntag

Sollte es das U15-Rudel in die Goldrunde schaffen, dann können sie an Ostersonntag länger schlafen. Sie starten dann frühestens 13:20 Uhr ins Turnier. Die Silberrunde hingegen startet bereits um 10:05 Uhr. 

In alten Löwen-Momenten schwelgen

Die Berichte zu unserem letzten Auftritt in Noord-Brabant findet ihr hier:
Vorrunde: „Da fressen wir glatt nen Besen“ – D-Löwen rocken Vorrunder der Easter Open 2024

Finalrunde und Abschlussparty: Chalet 50 abgerissen! – U13-Löwen und Schlachtenbummler drehen Ostersonntag am Rad. 

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Als der Ball plötzlich eckig wurde

Zum zweiten Spieltag empfingen unsere Löwen den Karlsruher Sportverein Rintheim-Waldstadt zum Stelldichein. Die Motivation im Löwenlager war hoch – doch Petrus schickte die Temperaturen erst einmal in den Keller. Schiri Karge ließ sich seine Frühjahrslust davon nicht nehmen und startete im kurzen Leibchen.

Den ersten Torschuss konnte Felix in Minute zwei absetzen. In Minute drei dann Unordnung im Löwendrittel. Diese nutzte der KSV zur 0:1-Führung. Für die Löwen war es ein Weckruf. Sie kamen jetzt besser ins Spiel. Der KSV überließ uns über weite Strecken künstliches Grün und Spielgerät. Doch trotz der optischen Überlegenheit sprangen keine Löwentreffer heraus. So brauchte es einen Geniestreich. Diesen landete Finn. In Minute 33 sah er, dass der Gästekeeper auf Exkursion war, und schickte den Ball aus rund 40 Metern direkt in die Maschen. 1:1 – zugleich der verdiente Pausenstand.

Die Löwen kamen mit Entschlossenheit aus der Kabine. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff war Brauli auf der rechten Außenbahn nicht mehr zu stoppen. Dann noch dieser butterweiche Pass direkt an die Kante des Fünfmeterraums – genau zu Finn. Finn sagte Danke, verbeugte sich und brachte uns in Führung. 2:1 PSK – und zu diesem Zeitpunkt verdient. Drei Minuten später musste der Gästekeeper zweimal in höchster Not gegen unsere Löwen klären. 

Man muss zu diesem Zeitpunkt konstatieren: Es fühlte sich an wie immer. Unser U15-Rudel auf Siegeskurs. Frank fasste Ruth schon von hinten an die Schulter. Gleich sollte sie losgehen, unsere Polonäse von Dammerstock bis nach Rintheim. Doch die Gäste machten den Partycrasher. Oder machten wir es dem KSV zu einfach? Das Volk tobte im Laufschritt – leider fand die Party im Gästeblock statt. Wir luden den KSV zu einem Doppelschlag in den Minuten 43 und 45 ein. 2:3 KSV.

War unser Abwehrriegel in den letzten Monaten unser Paradestück, wirkte er gestern fast orientierungslos. Obwohl die Situation schon geklärt war, kickten wir den Ball wieder direkt zentral vor unseren Strafraum. Das war etwas zu viel Fair Play Jungs. Die Spieler-Mamas ließen sich davon nicht entmutigen. Entschlossen schmetterten sie ihre Lieder in die unterkühlte Stadionluft. Der Gästetrainer hielt sich die Ohren zu – und die Löwen wollten Ergebniskorrektur. Zwischendurch wollte Finn noch mit dem Schiri Briefmarken tauschen. Der Schiri hatte keine dabei und spendierte stattdessen den gelben Karton.

Dafür spendierte der Schiri vier Minuten Nachspielzeit. Vier Minuten um noch die Anzeigetafel zu korrigieren. Die Löwen riskierten alles. Doch es war ein Samstag zum Vergessen. 20 Sekunden nach Beginn der Nachspielzeit killten die KSVler mit dem 2:5 das Spiel. Der Schiri verzichtete auf weitere Verlängerungssekunden und besiegelte die Niederlage mit einem schrillen Pfiff. Es war ein Sportsamstag zum Vergessen. Die traurige Krone setzten die PSK Lions am Abend auf. 

Glückwunsch an den KSV zum verdienten Auswärtssieg. Danke auch an den sehr gut pfeifenden Boris Karge für die Leitung des Spiels. Für unser Rudel eine ungewohnte Situation: Die letzte Pflichtspielniederlage datiert vom 11. Mai 2024. Jetzt gilt es, sich zu schütteln. Der Staffelleiter verteilt schließlich noch weitere 16 Punkte. Zeit für eine Floskel: „Hinten kackt die Ente!“

Auf alle Fälle kommen wir auch morgen wieder und singen weiter unsere Lieder. Übrigens: Im Jugendfußball interessiert die Tordifferenz keine Bohne. Bei Punktgleichheit kommt es immer zu einem Entscheidungsspiel. In einer Woche reist unser Rudel am Samstag zur Sportgemeinschaft Karlsruhe.

Löwenstimmen

Jürgen Bender: “ Seit längerer Zeit mussten wir mal wieder eine Punktspielniederlage hinnehmen gegen einen starken KSV. Über große Strecken des Spiels waren wir gut im Match und spielten uns auch sehr gute Möglichkeiten heraus. Das war aber vielleicht der große Unterschied heute. Der Gegner nutzte seine Chancen kompromisslos. Dann waren da vielleicht noch der ein oder andere Fehler zuviel in der eigenen Hälfte und der fehlende Zugriff im Mittelfeld, die das Spiel zu Gunsten unseres Gegners entschieden. Jetzt heißt es daraus zu lernen, nach vorne zu schauen und das nächste Spiel gegen die SG Karlsruhe wieder konsequenter anzugehen.“

Zahlensalat

1 Lasse (Torspieler, Spielführer), 2 Manuel, 3 Felix, 4 Patryk, 6 Till, 7 Fritz, 8 Jan, 9 Brauli (1 Assist), 10 Finn (2 Tore, 1 Gelbe Karte), 11 Marius,  13 Lukas, 14 Donik, 15 Mauro, 16 Emilio, 17 Denys

Rudelführer: Jürgen
POB und Linienrichter: Manuela
Foto: Ruth

  PS Karlsruhe Karlsruher SV
Tore 2 5
Schüsse, gehalten 5 3
Schüsse, vorbei 8 1
Ecken 4 2
Foul 5 9
Abseits 2 0
Gelbe Karten 1 0
Zeitstrafen 0 0
Rote Karten 0 0

An der Tastatur: der Busfahrer

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U15-Löwen entführen dank Flankengott Mauro in der Nachspielzeit drei Punkte

Der Ansetzer kannte kein Erbarmen mit unseren Löwen. Direkt zum Saisonauftakt schickte er das Rudel zur Fortuna nach Kirchfeld – ausgerechnet zu unserem Angstgegner. Und dann auch noch an die Abraham-Lincoln-Allee. Immerhin blieb uns diese erspart, weil die Fortunen gerade ihr Flutlicht modernisieren. Gespielt wurde stattdessen auf dem Trainingsplatz des FV Germania Neureut. Auch die große Weltpolitik stellte sich gegen uns. Der King of Chaos schredderte nebenbei auch noch die internationalen Flugpläne. Aber dem Fußballgott sei Dank, dass es Marius pünktlich zum Spieltag schaffte.

Die Gastgeber kamen besser ins Spiel. Zwar brachte Finn bereits in der dritten Minute eine Kugel auf das Gehäuse des Gastgebers, doch der Freistoß landete problemlos in den Armen des Keepers. Dafür brannte es hinten in unserer Box mehrmals lichterloh. Bereits in Minute zwei mussten Manu und Fritz im Duett klären. In der 10. Minute konnte Löwen-Keeper Lasse den Ball „nur“ prallen lassen – schließlich kratzte Felix die Kugel auf der Linie weg.

Die Löwen-Supporter mussten fast eine Viertelstunde auf die erste überzeugende Offensivaktion warten. Jan eroberte sich das Spielgerät fast am Mittelkreis und überspielte die Kette mit einem Steckpass auf Finn. Finn weiter auf Brauli … leider ohne krönenden Abschluss. Aber das Rudel kam jetzt mit dem holprigen Untergrund immer besser zurecht.

In Minute 22 landete plötzlich ein Fortunen-Schuss an der Löwenlatte. Puh. Danach passierte nicht mehr viel – torlos ging es in die Halbzeitpause. Nachdem der Tickermann bereits der Niederlage der deutschen Rugger nachtrauerte und mit dem Remis der Energetiker haderte, war irgendwie klar: Im dritten sportlichen Highlight des Tages musste einfach ein Sieg her. Folglich hatten die Löwen durch Brauli und Till auch die beiden ersten Torschüsse der zweiten Halbzeit. Es entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem die Defensivreihen auf beiden Seiten fehlerfreie Arbeit ablieferten. Dadurch blieb es für ein U15-Spiel vergleichsweise chancenarm.

In der 45. Minute wären die Löwen fast per Eigentor in Führung gegangen. In Minute 50 entschärfte Lasse einen Fortunen-Kopfball stark. Doch nur wenige Sekunden später musste der Löwen-Keeper die Kugel aus dem Netz holen – der Gastgeber stellte auf 1:0.

 Das Rudel erhöhte jetzt die Schlagzahl. In Minute 65 setzte Mauro erstmals seinen Zauberfuß in diesem Spiel in Szene. Seine Ecke landete perfekt auf Finns Kopf – endlich das 1:1. Den Gastgeber verließ nun der Mut, während unser Rudel auf die Entscheidung drängte. Doch die Uhr tickte gegen uns. Der Schiri spendierte schließlich drei Minuten Nachspielzeit und entschied wenige Sekunden vor dem Ultimo auf Ecke PSK. Wieder Zauberfuß Mauro. Dieses Mal auf das Knie von Jan. 1:2. Das Stadion bebte. Pogo im Löwenblock, Ekstase auf dem Rasen. Auswärtssiege in der Nachspielzeit zählen gefühlt dreifach.
Chapeau Jungs! Ihr habt bis zur letzten Sekunde gekämpft und euch die drei Punkte gekrallt. Glückwunsch, Rudel!

Zwei Schlussgedanken:

  1. Obwohl für beide Teams viel auf dem Spiel stand – schließlich wollen beide den Kreisliga-Pott – war es ein sportlich fair ausgetragenes Duell. Da ging es in der Vorbereitung bei manchem Freundschaftsspiel deutlich ruppiger zu.

  2. Schusspräzision und Torhüter machten den Unterschied. Die Gastgeber brachten einen von acht Torschüssen über die Linie, das Rudel zwei von fünf. Trefferquote der Fortunen also 12,5 %, die unseres Rudels starke 40 %.

Glückwunsch dem für die SG DJK/FV Daxlanden pfeifenden Luis Hipp zu einer fehlerfreien Schiri-Leistung. In einer Woche empfangen unsere Löwen das nächste Schwergewicht der Kreisliga. Am Samstag, 14.03.26, geht es auf künstlichem Grün gegen den Karlsruher SV. Das Rudel freut sich auf eure zahlreiche, lautstarke und faire Unterstützung.

Löwenstimmen

Jürgen Bender: “ Nicht immer gut gespielt aber nie aufgegeben, gekämpft wie die Löwen und an den Sieg geglaubt. Respekt, Jungs.“

Zahlensalat

1 Lasse (Torspieler, Spielführer), 2 Manuel, 3 Felix, 4 Patryk, 5 Johannes, 6 Till, 7 Fritz, 8 Jan (1 Tor), 9 Brauli, 10 Finn (1 Tor), 11 Emilio, 12 Piet, 13 Lukas, 14 Donik, 15 Mauro (2 Assists), 16 Marius 17 Denys

Rudelführer: Jürgen
POB und Linienrichter: Manuela
Foto: Mahnaz & Ruth

  FV Fort. Kirchfeld 2 PS Karlsruhe
Tore 1 2
Schüsse, gehalten 7 3
Schüsse, vorbei 3 5
Ecken 3 6
Abseits 1 0
Foul 3 2
Gelbe Karten 0 0
Zeitstrafen 0 0
Rote Karten 0 0

An der Tastatur: der Busfahrer
Ya Man!

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U15-Löwen mit erfolgreichem Testlauf gegen die 08er aus dem Murgtal

Am Sonntag, 8. Februar 2026, empfingen unsere U15-Löwen den Landesligisten SV 08 Kuppenheim 2 zum freundschaftlichen Vergleich. Nachdem eine Woche zuvor die JSG-Kicker förmlich aus dem Stadion geschossen wurden, wartete dieses Mal ein ganz anderes Kaliber auf unsere Buben.

Vor dem Anpfiff stimmte die sehr gute Schiedsrichterin Saskia Loth beide Teams auf genau das ein, was es sein sollte: ein fairer Test mit Leidenschaft, aber ohne Holzhammer. Einsatz ja, Ellenbogen nein. Schließlich will niemand mit Blessuren in die Rückrunde starten.

Während der Gästeblock zum Anstoß mit 21 Fans gut gefüllt war, klafften im Löwenblock noch deutliche Lücken. Gerade mal acht Löwen-Supporter schafften es rechtzeitig aus den Federn. Entsprechend verhalten startete auch das Rudel in die Partie.

Die Löwen brauchten gut fünf Minuten, um auf dem künstlichen Grün in Tritt zu kommen. Aufbauspiel? Eigene Chancen? Erstmal Fehlanzeige. Stattdessen meldeten sich die 08er früh an: In der dritten Minute setzte Lazar einen Freistoß nur wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei – einmal tief durchatmen auf Löwenseite.

Es dauerte fast sechs Minuten, dann war das Rudel endlich wach. Marius klaute die Kugel in der gegnerischen Hälfte, zog von der Strafraumkante ab und prüfte den Gästekeeper. Der konnte das runde Leder gerade noch über den Querbalken lenken. 

Es war der Beginn von zwanzig richtig starken Minuten. Die Löwen übernahmen jetzt das Kommando, kontrollierten Ball und Gegenspieler und verlagerten das Spiel zeitweise tief in die gegnerische Hälfte.

Brauli in der 12. Minute, Finn in der 18., Marius in der 25 und Manuel in der 26. Minute hatten die besten Löwenchancen dieser Phase – doch jedes Mal war beim Gästekeeper Endstation. Auch in Minute 19 lag der Torschrei schon auf den Lippen, als Felix nach einer von Finn getretenen Ecke förmlich in der Luft stand. Leider segelte die Kugel knapp über den Querbalken. Die wenigen Vorstöße der Gäste waren bei Denys, Till und Fritz gut aufgehoben. Löwenkeeper Lasse durfte derweil zuschauen – zu halten gab es für ihn nichts. 

Die letzten Minuten des ersten Durchgangs gehörten dann wieder den Gästen. Die 08er überspielten das Löwen-Mittelfeld mit Tempo und setzten die Defensive unter Druck. Till und Felix klärten jeweils in höchster Not und sorgten dafür, dass es torlos in die Pause ging.

Die zweite Halbzeit war über weite Strecken zähe Kost. Viel Mittelfeldgeplänkel, viele Zweikämpfe – aber nur wenige klare Torchancen. Eine davon hatte Donik in der 37. Minute, doch Zählbares sprang nicht heraus. In Minute 53 wurde es dann wieder brenzlig: Die Gäste brachten einen Freistoß aus rund 40 Metern aus dem linken Flügelraum scharf auf die Kiste. Keeper Piet war aber hellwach und verhinderte den Einschuss mit einer starken Faustabwehr. Der Nachschuss landete neben dem Tor – durchatmen im Löwenblock.

In der 57. Minute fiel dann endlich die verdiente Führung. Fritz schlug einen langen Ball aus der eigenen Verteidigung bis weit in die gegnerische Hälfte – genau in die Füße von Donik. Der blieb eiskalt, schaute den Keeper aus und stellte auf 1:0 für die Löwen. Die Löwen brachten schließlich die Führung über die Zeit. Am 21. Februar testet das Rudel gegen Beiertheim und am 28. Februar empfangen die Löwen zur Generalprobe den FC Germ Friedrichstal 2 bevor es dann am 7. März zum Rückrundenstart nach Kirchfeld geht. 

Löwenstimmen

Jürgen Bender: “ Verdienter Sieg gegen eine Landesligamannschaft, da wir mehr vom Spiel und die besseren Torchancen hatten. Eine starke defensive Mannschaftsleistung, die kaum Abschlüsse zuließen. Stark gespielt, Ihr Löwen.“

Zahlensalat

1 Piet (Torspieler, 0 Gegentore), 2 Felix, 3 Manuel, 5 Johannes, 6 Till, 7 Fritz, 8 Jan, 9 Marius, 10 Finn, 11 Brauli, 12 Lasse (Spielführer, Torspieler, 0 Gegentore) , 13 Lukas, 14 Emilio, 15 Donik (1 Tor), 16 Patryk, 17 Denys, 18 Belinda.

Rudelführer: Jürgen
POB und Linienrichter: Manuela
Foto: Mahnaz

  PS Karlsruhe SV 08 Kuppenheim 
Tore 1 0
Schüsse, gehalten 6 1
Schüsse, vorbei 5 2
Foul 5 5
Ecken 7 2
Gelbe Karten 0 1

Anzahl der Zuschauer bei Anpfiff: 29
An der Tastatur: der Busfahrer

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Eisweinlese in Durlach

Der Ansetzer hatte vor der Saison ein außergewöhnlich gutes Gespür. Am letzten Spieltag der Staffel 1 der Kreisklasse A empfing der Tabellenzweite, die Deutsche Jugendkraft 1924 Durlach, den Tabellenführer – unseren Post Südstadt Karlsruhe – zum Meisterschaftsfinale.

Die zweitbeste Offensive der Liga traf auf die beste Defensive der Liga. Und unsere Löwen wussten: Ein Punkt muss her, sonst war’s das mit der Tabellenführung. Im Pokal gab es im Oktober eine bittere 1:3 Heimniederlage gegen die Biene Majas. Von den letzten fünf U15-Begegnungen mit der DJK konnten die Löwen nur zwei Spiele gewinnen. 

Während die badischen Winzer ihr Glück kaum fassen konnten, zogen sich unsere Schlachtenbummler bereits die langen Unterhosen über. Es war frostig in Durlach. Beim Aufwärmen war schnell klar: Fußball-Leckerbissen? Heute eher nicht.

Der Boden war hart gefroren, der Ball hoppelte wie ein Eichhörnchen auf Koffein über die Eisbahn. Auf einer Spielfeldseite war die Außenlinie erst auf den zweiten Blick zu erkennen – sie lag gut getarnt unter einer dicken Schicht Raureif. Schließlich mussten aber beide Teams mit den Bedingungen klar kommen.

Auch die PSK-Ultras setzten an diesem Wochenende ein Zeichen. Aus Protest gegen die geplanten IMK-Maßnahmen blieben die Rauchtöpfe demonstrativ im Auto. Stille Pyro!
Die Löwen gewannen zwar die Seitenwahl – aber sie brauchten ein paar Minuten, um auf dem schweren Boden überhaupt in Tritt zu kommen.  In Minute fünf tauchte die DJK mit Kian erstmals in unserer Box auf. Felix stellte sein Schussbein clever zu – sodass der Abschluss für unseren Keeper Lasse nicht gefährlich wurde. In der siebten Minute meldete uns Marius dann vor dem gegnerischen Tor an. Noch ohne Erfolg – aber man spürte, da kommt gleich was. Eine Minute später war es dann soweit: Marius mit einem perfekt getimten Pass in die Tiefe auf Emilio, und der blieb eiskalt: 0:1 für unsere Löwen. Der Heimmob reklamierte sofort Abseits. Das Ganze spielte sich direkt vor dem Gästekäfig ab – und von dort war klar zu sehen: Richtige Entscheidung.
In Minute 20 landete ein von Finn getretener Freistoß punktgenau bei Brauli.

Brauli mit der frühen Entscheidung? Tatsächlich: 0:2 für unseren PSK! Doch die DJK spielte den Partycrasher. Während sich die Fans im Gästekäfig noch in den Armen lagen, verkürzte Durlach schon wieder auf 1:2.Mist!
Das Momentum kippte in diesem Moment klar auf die Seite der Gastgeber. Die Löwen überließen der DJK nun das Mittelfeld, verteidigten aber ihr letztes Drittel so konsequent, dass kaum nennenswerte Chancen entstanden. Unsere Defensiv-Löwen Till, Denys, Fritz und Felix standen wie ein Durlacher Gartenzaun: robust, zuverlässig, kein Durchkommen. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann aber wieder uns. Manu und Jan kurbelten das Spiel unermüdlich an, bis es schließlich mit einer 1:2-Auswärtsführung zum Pausentee ging.

Die DJK setzte in Halbzeit zwei alles auf den schnellen Ausgleichstreffer. Doch es fühlte sich an wie ein Déjà-vu: Durlach verzweifelte gleich mehrfach an unseren Defensiv-Löwen.

In einer Phase, in der der Ausgleich förmlich in der Luft lag, drehte Denys – im absolut positiven Sinne – am Rad. Mit einer Körpertäuschung an unserer Box ließ er zwei DJK-Spieler ins Leere laufen, als hätte er kurz die „Ghost“-Taste gedrückt. Dann spielte er sauber auf die linke Außenbahn, wo Mauro bereits im Vollsprint war. Die DJKler fanden schlicht keinen Zugriff.Aus der Distanz mussten sie zusehen, wie Mauro den Ball perfekt in den Strafraum flankte. Finn deutete den Abschluss an – legte aber clever nach rechts zu Marius ab. Und dann folgte die Vorentscheidung: 1:3 für den PSK!
Der kicker hätte es nicht schöner schreiben können: „Effiziente Löwen killen das Spiel!“
Durlach fand danach nicht mehr zurück. Die Gastgeber verarbeiteten den Rückstand mit immer mehr Nickligkeiten – aber unsere Jungs ließen sich nicht anstecken.

Stattdessen brachten sie die Führung souverän über die Zeit. Die größte Chance der DJK vereitelte Teilzeitkeeper Fritz in der 56. Minute spektakulär auf der Linie. Da hätten  die Ultras fast doch noch die verbotenen Rauchtöpfe gezündet.
Endstand: DJK Durlach 1 – Post Südstadt Karlsruhe 3!

Glückwunsch an das Rudel und das Trainerteam zur absolut verdienten Meisterschaft.
24 Punkte aus acht Spielen.
33 erzielte Tore.
Nur 4 Gegentreffer.
Einfach Sensationell! Die letzte Punktspiel-Niederlage des 2012er Rudels datiert vom 11. Mai 2024 (8:1 in Friedrichstal verloren). Seit diesem Tag: 26 Punktspiele in Folge gewonnen – und das mit einer Tordifferenz von 223:16. Die deutsche Sprache hat für solche Zahlen keine Superlative mehr. Da muss man schon in die Kategorie „märchenhaft“, „unglaublich“ oder „PSK-typisch“ greifen.


Danke dem für die SpVgg Durlach-Aue pfeifenden Lenny Anderer zur sehr guten Leitung des Spiels. 
Unser Rudel verabschiedet sich damit in die Weihnachtspause. Danke allen Eltern für eure Unterstützung in 2025! Frohe Weihnachten! 🙂
Am Samstag 10.1.26 geht es in die Vorrunde um die Badische Futsaalmeisterschaft nach Ettlingen. Der Rückspieltag startet am 18.1.26 in Rintheim. Sollte unser Rudel mindestens auf Platz 3 (von 7) einlaufen, dann folgt am 24.1.26 die Zwischenrunde. Voraussichtlich am 9. März 2026 startet die Kreisliga mit neun Mannschaften. Der Kreisligameister spielt in der Saison 26/27 in der Landesliga. In der Kreisliga kommt es zu einem Wiedersehen mit der DJK Durlach und Fortuna Kirchfeld 2. Ebenfalls bereits qualifiziert sind: VfB Knielingen, Karlsruher SV, JSG Rheinstetten, FV Alem. Bruchhausen, TSV Reichenbach 2. In der Staffel zwei kann der FC Busenbach mit einem Sieg im Nachholspiel gegen den KSV noch die SG Karlsruhe vom aufstiegsberechtigten dritten Platz verdrängen. 

Löwenstimmen

Jürgen Bender: “ Eine sehr robuste und kämpferische Leistung unserer Löwen, auf sehr schwierigen Platzverhältnissen, legte den Grundstein für den Auswärtssieg und die Meisterschaft. Wir wussten das wir auf die langen Bälle und die aggressive Spielweise der DJK achten müssen und das haben wir mit vereinten Kräften getan und immer wieder auch nach vorne gespielt. Kaltschnäuzigkeit im Abschluss bescherten uns den Sieg. Ohne Punktverlust zur Meisterschaft und Aufstieg in die Kreisliga, Chapeau! Der 11er- und 12er-Jahrgang sind sehr schnell zu einer homogenen Gruppe zusammengewachsen. Den Grundstein dazu, wurde durch eine sehr starke defensive Leistung, bei nur 4 Gegentore gelegt. Aber auch spielerisch entwickelte sich das Team sehr stark und präsentierte Top-Leistungen und schöne Tore. Das hat Spaß gemacht, weiter so ihr Löwen!“

Zahlensalat

1 Piet (Torspieler), 2 Felix, 3 Manuel, 4 Jesper, 5 Johannes, 6 Till, 7 Fritz, 8 Jan, 9 Marius (1 Tor), 10 Finn, 11 Mauro, 12 Lasse (Torspieler, Spielführer), 13 Lukas, 14 Emilio (1 Tor), 15 Donik, 16 Brauli (1 Tor), 17 Denys, 18 Belinda
Rudelführer: Jürgen
POB: Manuela
Fotos: Markus & Frank
Ticker: der Busfahrer

  DJK Durlach Post Südstadt Karlsruhe
Tore 1 3
Schüsse, gehalten 7 2
Schüsse, vorbei 5 2
Ecken 6 3
Foul 8 3
Abseits 0 2
Gelbe Karten 0 0
Rote Karten 0 0
Zeitstrafen 0 0
Gelb/Rot 0 0
Durchschnittsalter 13,81 13,99

Zuschauer: 24 (bei Anpfiff)
An der Tastatur: der Busfahrer.

 

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Einfach Gänsehaut! U15-Löwen marschieren weiter ohne Niederlage

Vor dem Oberwaldderby stand für das C1-Rudel unter der Woche noch  die Pflicht bei der JSG Nordwestliche Hardt. Die JSG hatte offenbar „Grabowski“ verpflichtet – seine große Stunde schlug allerdings lange vor dem Anpfiff. Der Platz war gut gepflügt, doch ein Rudel in diesem Lauf hält selbst ein Maulwurf nicht auf. Finn und Mauro sorgten schließlich für den verdienten 0:2-Auswärtssieg. 

Das große Derby-Wochenende läutete das C2-Rudel bereits am Freitag auswärts beim FC Südstern 2 ein. Vor einem pickepackevollen Gästeblock und unter Flutlicht spielte sich das Rudel in einen wahren Rausch. Die Defensivreihe bescherte unserem Keeper Lucas einen ruhigen Abend, während die Offensivabteilung Chancen im Minutentakt produzierte. Lukas traf doppelt, Ivan, Arthur und Maxim legten jeweils einmal nach. Der Endstand: ein souveräner 0:5-Auswärtssieg für unsere Löwen. An einem effizienteren Tag wäre die Anzeigetafel vermutlich an ihre Grenzen gekommen. Im Gesamttableau stehen nach vier Spielen überragende 12 Punkte.  Jetzt gilt es die Pflichtaufgabe gegen Busenbach zu lösen um dann am letzten Spieltag im Oberwaldstadion um den Staffelsieg zu fighten (Das Trainerfazit von Steffen findet ihr unten.)

Am Samstag, dem 18.10.2025, kam es zur Neuauflage des Oberwald-Derbys – dieses Mal auf historischem Grund in der Südstadt. Für die Veilchen war es beinahe schon ein Do-or-Die-Spiel: Nur ein Sieg hätte ihre Chance gewahrt, den Anschluss an die Top drei zu halten. Unsere Löwen hingegen wollten die Tabellenführung verteidigen. Entsprechend groß war das Zuschauerinteresse. Selbst aus Stuttgart und Berlin reisten VIPs an, um dieses Derby live zu erleben. Und sie sahen ab Minute eins ein rassiges, aber faires Derby. Die Aumer Jungs erspielten sich gleich in der ersten Minute die erste Ecke, und nur zwei Minuten später hatten unsere Löwen durch Mauro die erste Torchance. In Minute neun traf derselbe Mann die Latte.


Generell kamen die Löwen immer wieder gefährlich in die gegnerische Box – vielleicht hätte ein früherer Tor-Abschluss die Löwenführung gebracht. Doch auch die Gäste blieben stets gefährlich: Verlor unser Rudel einmal die Kugel, rauschte der Veilchen-Express sofort in Richtung Lasses Kasten. Der Halbzeitstand lautete 0:0 – allerdings ein 0:0 der besseren Sorte. Beide Keeper: sowohl Löwe Lasse als auch Ex-Löwe Mika im Aumer Kasten verhinderten mehrfach den Führungstreffer.
In der zweiten Halbzeit verlor das Spiel etwas an Spielfluss, gewann dafür aber an Dramatik. Beide Teams wollten unbedingt einen Rückstand vermeiden und lauerten auf ihre Chance. In Minute 41 schlugen dann die Aumer Jungs zu: Wir klärten die Kugel zuvor nicht konsequent in der Box, ein Irrläufer prallte an den rechten Pfosten und von dort unglücklich ins Netz. 0:1 Aue. Keeper und Capitano Lasse pushte sein Rudel sofort – es war ja noch genügend Zeit auf der Uhr. Doch nur vier Minuten später tauchte Aue erneut gefährlich vor unserem Kasten auf. Lasse parierte stark per Fußabwehr und hielt uns im Spiel.
In der fünfzigsten Minute dann endlich der Ausgleich: Emilio stellte auf 1:1, und nur zwei Minuten später hatte er sogar das 2:1 auf dem Schlappen.
Mit dem Ausgleich hatten die Löwen das Momentum klar auf ihrer Seite. Dank einer starken Bank konnten sie die Intensität noch einmal erhöhen. In der 60. Minute flipperte die Kugel durch die Aumer Box – Felix behielt den Überblick und stellte auf 2:1 für den PSK.


Danach kam Aue nicht mehr zurück. Denn unsere Löwen verteidigten die Führung mit Herz und Leidenschaft. Die Laufbereitschaft war außergewöhnlich – selbst unsere Offensiv-Löwen arbeiteten konsequent gegen den Ball. Gemeinsam verteidigte das Rudel ihr Revier. Nicht nur deshalb verloren die Gäste  erst die Geduld, dann die Nerven und kassierten innerhalb von sechs Minuten gleich drei Gelbe Karten. Nach vier Minuten Nachspielzeit war es vollbracht: Unser Rudel entschied ein enges Spiel für sich. Sicherlich wäre ein Remis sportlich verdient gewesen, doch wir hatten das berühmte Quäntchen auf unserer Seite. Das C1-Rudel steht mit 15 Punkten aus fünf Spielen weiterhin makellos da.
Bemerkenswert an diesem Samstag-Vormittag die sehr gute Spielleitung des für den ASC Grünwettersbach pfeifenden Nico Bretzinger. Er gab diesem U15-Spitzenspiel den würdigen Rahmen. Besonders stark seine Vorteilsauslegung. Klar auch dank der überragenden Unterstützung von Frank an der Linie. 


Das C1-Rudel empfängt am Freitag nach den Herbstferien den FV Leopoldshafen 2 und das C2-Rudel am Samstag, 8.11. den FC Busenbach. Beide Teams freuen sich wieder über eure zahlreiche Unterstützung. 

Löwenstimmen

Jürgen Bender (für die C1): „Es war ein sehr intensives Spiel von zwei Mannschaften die sich ebenbürtig waren. 1. HZ hatten beide Mannschaften gute Chancen, die Torhüter hielten sehr gut.
Durlach-Aue kam besser aus der Kabine und ging nach einer für uns unglücklichen Situation in Führung. Wir brauchten eine Weile um das Tor zu verdauen. Emilios Tor Mitte der 2. Halbzeit brachte uns zurück und wir wurden wieder stärker. Mit dem 2:1 belohnten wir uns für die sehr engagierte Phase. In der hitzigen Schlussphase behielten wir kühlen Kopf gegen wütende Gästeangriffe. Mit dem Sieg konnten wir einen wichtigen Schritt Richtung Aufstieg machen. Super gemacht, Jungs (und Belinda).“

Steffen Smolik (für die C2) “ Die Jungs haben beim Südstadt-Derby nichts anbrennen lassen. Unser Keeper Lucas blieb völlig beschäftigungslos, und unsere Dreierkette verteidigte alles weg – die Gastgeber kamen zu keiner echten Chance. Vorne haben wir auf dem glitschigen, unebenen Rasen zahlreiche Möglichkeiten kreiert und fünf davon eiskalt verwandelt. Das war stark! Realistisch hätte das Ergebnis sogar noch höher ausfallen können. Wichtig ist: Wir nehmen die drei Punkte mit – fertig. Wir –  Eduardo und ich – sind sehr stolz. Unser Rudel präsentiert sich defensiv äußerst stabil und zeigt ein starkes Aufbauspiel. Im zentralen Mittelfeld haben wir mit Anton, Hans und Jakob Ma drei hervorragende Optionen – alle haben ihre Klasse bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Wir können mittlerweile gleichwertig wechseln, ohne dass das Niveau sinkt. Eine richtig tolle Teamleistung! Wir Trainer haben riesigen Spaß mit den Jungs. Die fünf bisherigen Siege waren allesamt verdient und zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Jetzt hoffen wir, dass wir am 15.11.25 gegen Durlach-Aue die Meisterschaft zu unseren Gunsten entscheiden können. Zuvor wartet allerdings am 8.11.25 Busenbach – und da wollen wir genauso auftreten wie zuletzt.“

Zahlensalat C2-Rudel

1 Lucas (Torspieler, 0 Gegentore), 2 Louis, 3 Lorenz, 4 Hans, 5 Theo, 6 Anton, 7 Ivan (1 Tor), 8 Maxim (Spielführer, 1 Tor), 9 Lukas (2 Tore), 10 Alessio, 11 Arthur (1 Tor), 13 Emiliano, 16 Henri, 18 Emil
Rudelführer: Steffen Smolik & Eduardo Herrmann
POB: Steffen
Linienrichter: Toni
Ticker: Nina

Zahlensalat C1-Rudel

2 Felix, 3 Manuel, 5 Johannes, 6 Till, 7 Fritz, 8 Jan, 9 Marius, 10 Finn, 11 Emilio (1 Tor), 12 Lasse (Spielführer, Torspieler), 13 Lukas, 14 Mauro, 15 Donik, 16 Brauli, 17 Denys, 18 Linda
Rudelführer: Jürgen Bender
POB: Manuela
Fotos: Silke
Linienrichter: Frank
Ticker: Ruth & der Busfahrer

  PS Karlsruhe SpVgg Durlach-Aue 2
Tore 2 1
Schüsse, gehalten 6 8
Schüsse, vorbei 6 4
Ecken 4 5
Foul 5 14
Abseits 0 0
Gelbe Karten 0 3
Rote Karten 0 0
Zeitstrafen 0 0
Gelb/Rot 0 0
Durchschnittsalter n.e. n.e.

Zuschauer: 22 (bei Anpfiff)
An der Tastatur: der Busfahrer.

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Rutschpartie mit Happy End – U15-Rudel siegt in Blankenloch

Vier Tage nach der Pokalheimspielniederlage gegen die DJK Durlach bot sich dem Rudel die Chance, den Kopf freizubekommen. Die U15 reiste nach Stutensee zum SV Blankenloch – und schon die Anfahrt wurde zur ersten Challenge des Tages. Zahlreiche Navis kapitulierten vor der Adresse, und so drehte das Rudel eine ausgedehnte Hafenrundfahrt durch Stutensee, bevor der richtige Kurs gefunden war.

Überraschend avancierte die Sonnenbrille – neben dem Schal natürlich – zum wichtigsten Accessoire der Schlachtenbummler. Doch der Schein trog: Der Platz war tief, stellenweise matschig und tückisch rutschig. So ist er eben, der Oktober. Stephie schnappte sich die Linienrichterfahne, und vor exakt 19 handgezählten Zuschauern übernahm unser Rudel von Beginn an die Kontrolle. In den ersten zehn Minuten biss sich das Rudel tief in der Hälfte der Jugendspielgemeinschaft Blankenloch/Weingarten fest.

Schon in Minute drei feuerte Finn den ersten Torschuss ab, doch der JSG-Keeper war zur Stelle. Auch Marius’ Versuch nur drei Minuten später entschärfte er mit starker Reaktion. In Minute sieben musste der JSG-Keeper dann doch die erste Kugel aus dem Netz fischen. Mauro setzte sich laufstark gegen den Verteidiger durch und schaute den Torwart eiskalt aus. 0:1 PSK! 

Bis dahin sah alles nach einem Start-Ziel-Sieg aus. Doch in Minute elf legte sich JSG-Kicker David die Kugel rund 25 Meter zentral vor unserem Gehäuse zum Freistoß zurecht – und zimmerte einen Strahl los. Der Ball klatschte an die Unterkante der Latte und fiel – zu unserem Jubel – vor die Linie. Die Löwen-Führung hielt. Mauro, Finn und Felix scheiterten in den folgenden Minuten erneut am glänzend aufgelegten JSG-Keeper. Johannes spielte derweil feinstes Tiki-Taka – es war die stärkste Phase unserer in Blau spielenden Löwen.

Die Schleife machte schließlich Felix dran: In Minute 19 landete eine Ecke über zwei Stationen beim an der Strafraumkante lauernden Felix. Und er schickte die Kugel auf eine perfekte Parabel – direkt unter den Querbalken.

Offene Münder im Gästeblock. 0:2 PSK! 

Danach nahm das Rudel das Tempo raus – die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit blieben weitgehend ereignisarm. Marius testete noch einmal den Querbalken, Fritz klärte für sein Rudel per Kopf fast auf der Linie (Edit: Tickermann verwechselte kurzzeitig die Torlinie mit der Fünferlinie – böser Fehler!). Für den größten Aufreger sorgte Brauli: Zwei Minuten vor dem Halbzeittee sah er Gelb.



Die Videoanalyse zeigte später – Fehlentscheidung! Brauli spielte klar den Ball und erwischte erst danach den Gegenspieler. Der Kölner Keller versuchte den Schiri zu erreichen – doch der stand im Funkloch. Kein Durchkommen möglich. Digitalwüste Deutschland. So fand die erste Löwenkarte der laufenden Punktspielsaison den Eintrag in die Fairnesstabelle – doch Platz eins in der Fairnesstabelle blieb davon unberührt. Kurios am Rande: Die JSG kassierte ihre Gelbe, weil sich ihr Platzordnerobmann vor dem Anpfiff nicht beim Schiri vorgestellt hatte.
In der Halbzeitpause schauten die heimischen Ultras irritiert – Jubel und Bengalos im Gästeblock! Es gab frohe Kunde vom heimischen Kunstrasen: Unsere C2-Löwen fuhren die Saisonpunkte sieben, acht und neun ein. Nach drei Spielen bleibt das Rudel damit weiterhin punktverlustfrei auf den Medaillenrängen. Die Löwentore erzielten Maxim, Jesper und Arthur.
In der zweiten Halbzeit ließen die Löwen hinten nichts anbrennen – unser Keeper Piet blieb komplett beschäftigungslos. Das Rudel kontrollierte das Geschehen, ohne jedoch Zählbares nachzulegen. Zahlreiche starke Ballvorträge endeten in den Armen des JSG-Keepers oder segelten knapp am Gehäuse vorbei. Nach 70 Minuten war Schluss: 0:2. Ein glanzloser, aber souveräner Auswärtssieg unseres PSK-Rudels. Damit beide Rudel – C1 und C2 nach jeweils drei Punktspielen mit dem maximalen Ertrag. 

Ein Dank geht an Luca Ratzel, der für den VfB Grötzingen pfeifend das Spiel souverän leitete – danke, Schiri! Er holte sich nach dem Spiel den verdienten Applaus der PSK-Schlachtenbummler ab.
Unser Rudel reist bereits am kommenden Dienstag nach Dettenheim. Um 18:30 Uhr ist Anpfiff bei der JSG Nordwestliche Hardt.

Die JSG-Buben wollen gegen unser Rudel endlich den Bock umstoßen und ihre ersten Punkte in der Tabelle holen – noch stehen dort nach zwei Spielen null davon. Für unser Rudel geht es dagegen um die Tabellenführung: Mit einem Sieg könnten wir am Wochenende als Spitzenreiter ins Oberwaldderby gehen. Es wird spannend zu sehen, wer die besseren Nerven und die präziseren Bälle hat.
Am kommenden Wochenende ist Derby-Tim: Zuerst spielt das C2-Rudel am kommenden Freitag das Ettlinger-Allee-Derby an. Anpfiff ist um 18:30 Uhr an der Ettlinger Allee 7 – beim FC Südstern. Das C1-Rudel greift am Samstag wenige Stunden vor dem großen Südwest-Derby ins Geschehen ein: Um 10:30 Uhr steigt in der Südstadt das Oberwaldderby gegen die SpVgg Durlach-Aue.
Unsere Jungs freuen sich auf euren zahlreichen und fairen Support!

Löwenstimmen

Jürgen Bender (Rudelführer C1): „Es war ein Tag der verpassten Möglichkeiten für uns. Gute bis sehr gute Chancen konnten wir nur zweimal nutzen gegen einen sich tapfer wehrenden Gegner. Da wir allerdings viele Laufwege nach hinten machten und hier den Gegner meistens Doppeln konnten, haben wir auch so gut wie nichts zugelassen und der Sieg war nicht gefährdet. Kompliment an die Mannschaft die alles auf dem tiefen Rasen gegeben hat und verdiente 3 Punkte holen konnte.“

Zahlensalat

1 Piet (Torwart, ohne Gegentor), 2 Felix (1 Tor), 3 Manuel, 5 Johannes, 6 Till, 7 Fritz, 8 Jan, 9 Marius, 10 Finn, 11 Emilio, 12 Pau Brauli (1 Gelbe Karte, 13 Lukas, 14 Mauro (1 Tor), 15 Donik, 17 Denys, 18 Belinda

Rudelführer: Jürgen Bender
POB: Manuela
Linienrichter: Stephi
Fotos: Ruth
Ticker: der Busfahrer

  JSG PS Karlsruhe
Tore 0 2
Schüsse, gehalten 1 12
Schüsse, vorbei 1 7
Ecken 4 7
Foul 3 3
Abseits 0 3
Gelbe Karten 1 1
Rote Karten 0 0
Zeitstrafen 0 0
Gelb/Rot 0 0
Durchschnittsalter 13,7 Jahre 13,9 Jahren

Zuschauer: 19 (bei Anpfiff)
An der Tastatur: der Busfahrer.

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U15-Rudel macht den Oktober golden

Archivfoto vom 30.09.25 PS Karlsruhe II vs. FV Alem. Bruchhausen II: 13:0

Bereits am Tag der Einheit zog Steffens & Eduardos Rudel ins Albtal – machte bei der JSG Spielberg/Auerbach/Ittersbach II kurzen Prozess. Löwenkeeper Lucas hielt seinen Kasten sauber, während vorne die Offensiv-Power zündete: Alessio und Maxim trafen jeweils doppelt, Lukas und Hans steuerten je ein Tor bei. Nach Adam Riese ergibt das ein sattes 0:6 und einen souveränen Auswärtssieg. Nach zwei Spielen stehen 6:0 Punkte und 19:0 Tore zu Buche. Folglich tummelt sich das Rudel ganz selbstverständlich im hohen Norden der Tabelle – und fühlt sich dort pudelwohl. (Steffens Fazit findet ihr unten :-))

Einen Tag später der ganz große Umbruch in Karlsruhe: Vormittags noch ein Hauch von Altweibersommer, ab Mittag marschierte das Wetter im Eiltempo in den Herbst.  Zwei Stunden vor Anpfiff öffnete Petrus die Schleusen, und als wäre das nicht genug, besetzten die VfB-Girls den Kunstrasen. Also  musste Jürgens&Jürgens Rudel auf historischen Grund in der Südstadt ausweichen. 
Zu Gast war die Jugendspielgemeinschaft des Jugendfußballvereins Stutensee &  des 1. FC Germania Friedrichstal III. Unter der Woche zückte die JSG die Flexkarte – und damit ging’s ins Norweger Modell. Heißt: Vor jedem Spieltag darf die JSG entscheiden, ob sie 11er, 9er oder gar 7er Feld antreten möchten.
Die Idee des flexiblen Spielbetriebs entstand bereits in den 90er-Jahren in Norwegen (Überraschung!). Ziel war es vor allem im ländlichen Raum, Spielabsagen zu vermeiden, wenn mal weniger Kids zur Verfügung stehen. So sammeln die Kinder kontinuierlich Spielpraxis – und Trainer wie Vereine sparen sich jede Menge organisatorischen Ärger.

Für diesen Samstag meldete die JSG 9er Feld – und reiste tatsächlich auch nur mit neun Spielern an. Die Wechselbank der Gäste konnte getrost in der Garage bleiben.
Im Programmheft wurde die Partie noch als Stelldichein der bisher beiden fairsten Teams der Liga angepriesen. Doch die JSG schaffte es, sich in diesem Spiel von Platz 1 der Fairnesstabelle im Tiefflug auf den letzten Platz zu katapultieren: Eine Zeitstrafe, eine Ampelkarte und gleich drei Gelbe sorgten für reichlich Minuspunkte in der Fairplay-Wertung.
Bei Anpfiff lungerten gerade einmal 12 Zuschauer (Saison-Minusrekord) auf den Rängen – dem Rudel war das herzlich egal. Noch bevor der Minutenzeiger zwei Umdrehungen schaffte, stellte Marius nach Vorarbeit von Finn bereits auf 1:0. Till in Minute 11 und Marius in Minute 14 machten den Sack eigentlich schon in der ersten Viertelstunde zu – so dachte man zumindest. Doch dann kam Schwung in die Partie: Der Regen wurde energischer, die Gäste ebenso. In den letzten acht Minuten vor der Pause verloren die Löwen Spielfreude und  Ordnung. Folgerichtig erzielte Jayden in der 30. Minute den Anschlusstreffer für die JSG erzielen (3:1). Nur zwei Minuten später musste Löwenkeeper Lasse sogar noch das 3:2 verhindern. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff kamen die Löwen doch noch zurück. Marius und Donik stellten den Halbzeitstand 5:1 her. 

Die zweite Halbzeit war fest in Löwenhand. Während Rudelführer Jürgen gemütlich durchwechseln konnte, mussten die tapferen Gäste auf die Zähne beißen. Nach 70 Minuten stand ein 11:1 Heimsieg auf der Anzeigetafel. Mit diesem Sieg schob sich das Rudel zurück auf einen der Qualifikationsränge für die Aufstiegsrunde zur Landesliga. Besonders bemerkenswert: Unsere C1-Junioren sind das einzige Team der Liga ohne Karten und führen damit die Fairplay-Tabelle an. 
Glückwunsch dem für den VfB Knielingen pfeifenden Antonius Lohr zur fehlerfreien und souveränen Leitung des Spiels.
Das C1-Rudel empfängt bereits am Dienstag um 18:30 die DJK Durlach im Pokal. Mit dem DJK kommt der aktuelle Tabellenführer an den Dammerstock. Der Sieger dieses Spiels trifft dann bereits am 21.10.25 im Viertelfinale auswärts auf den Sieger der Partie SG Karlsruhe – FV Fortuna Kirchfeld 2. In der Liga reist das Rudel am kommenden Samstag zur JSG Blankenloch/Weingarten nach Stutensee. Anpfiff ist am 11.10.25 um 15:00 Uhr. Das C2- Rudel empfängt am selben Tag – aber bereits um 14:00 Uhr die JSG Ettlingenweier/Ettlingen II. Unsere Jungs freuen sich auf euren zahlreichen, lautstarken und fairen Support. 

Sei wie Norbert

Auf dem Großfeld müssen wir regelmäßig einen Linienrichter stellen. Gestern schnappte sich Norbert die Fahne – und was soll man sagen: immer auf Ballhöhe, fehlerfrei entschieden, absolut souverän. Chapeau und danke, Norbert! 

Jetzt bist du dran: Du musst nicht so perfekt sein wie Norbert – schon allein deine Unterstützung hilft dem Schiri enorm, zu sehen, wann der Ball die Linie vollständig überschritten hat. Abseits musst du nicht anzeigen.

Am besten wechseln wir uns in den kommenden Spielen gemütlich ab. Wer Lust hat, meldet sich einfach am Spieltag beim POB oder direkt beim Trainer. So wird jeder mal zum Helden an der Linie!

#NextLevelTeamWork

Löwenstimmen

Jürgen Bender (Rudelführer C1): „Es war eine sehr einseitige Begegnung, in der unsere Jungs wenig zuließen und das Spiel dominierten. Wir waren nicht immer sehr konzentriert bei unseren Pässen und konsequent in unseren Abschlüssen, sind aber immer wieder angelaufen und haben nie nachgelassen nach vorne zu spielen oder nach hinten gemeinsam zu verteidigen. Glückwunsch zu vielen schönen Toren und dem hohen Sieg.“

Steffen Smolik (Rudelführer C2): „Gratulation an die Jungs zu dem erfolgreichen Start in die Runde! Am Dienstag ließen sie gegen Bruchhausens Zweite nichts anbrennen und am Freitag knüpften sie nahtlos gegen Spielberg daran an. Beide Spiele wurden von Anfang bis Ende konzentriert angegangen, wobei gegen Spielberg etwas Geduld gefragt war, das 1:0 viel erst kurz vor Halbzeitpfiff. Die Abwehr ließ so gut wie nichts auf den Kasten kommen und wenn doch war Lucas zur Stelle der sich auch im Spielaufbau immer wieder mit einschaltete. Viele angesprochene Dinge, wie z.B. die Pässe in die Tiefe und das Spiel ohne Ball, wurden erfolgreich umgesetzt. Unsere Offensivabteilung konnte sich auch eine ordentliche Selbstvertrauensspritze abholen, Alessio mit 7 Kisten in zwei Spielen und Maxim mit 4 besonders.
Wir sind sehr zufrieden über den Saisonstart und hoffen die Entwicklung geht so weiter! Es freut uns sehr, dass die Jungs sich für die Arbeit belohnen konnten!
Am Samstag geht es gegen Ettlingenweier/Ettlingen, da könnte schon eine schwerere Aufgabe auf uns zukommen aber wenn die Jungs weiter so konzentriert arbeiten wird da hoffentlich auf heimischen Geläuf nichts anbrennen.“

Zahlensalat

C2-Rudel:
1 Lucas (Torwart, ohne Gegentor), 2 Jesper, 3 Lorenz, 4 Hans (1 Tor), 5 Theo, 6 Lukas K (1 Tor), 7 Daniel, 8 Maxim (2 Tore), 9 Pau Brauli, 10 Alessio (2 Tore), 11 Arthur, 13 Emiliano, 14 Mateo
Rudelführer & POB: Steffen Smolik
Linienrichter: Maxim 
Kamera & Ticker: Nina

C1-Rudel:
1 Piet (Ersatzkeeper), 2 Felix, 3 Manuel, 5 Johannes, 6 Till (1 Tor), 7 Fritz, 8 Jan (2 Tore), 9 Marius (4 Tore), 10 Finn (2 Tore), 11 Emilio, 12 Lasse (Spielführer, Torwart), 14 Mauro, 15 Donik (2 Tore), 17 Denys, 18 Belinda
Rudelführer: Jürgen Bender
POB: Manuela
Linienrichter: Norbert
Ticker: der Busfahrer

  PS Karlsruhe JSG 
Tore 11 1
Schüsse, gehalten 9 2
Schüsse, vorbei 12 1
Ecken 14 0
Foul 3 9
Abseits 4 0
Falsche Einwürfe n.e. n.e.
Gelbe Karten 0 3
Rote Karten 0 0
Zeitstrafen 0 1
Gelb/Rot 0 1
Durchschnittsalter 13,4 Jahre 13,3 Jahre

Zuschauer: 12 (bei Anpfiff)

An der Tastatur: der Busfahrer.

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Konzentriertes C1-Rudel startet mit Arbeitssieg in die Saison 25/26

Der Sommer gab sein Comeback. Es war der Sommer als unser Rudel schön wurde. Also begann der Tag mit einer kleinen Medienpflicht. Silke hatte ihre Linse frisch poliert und nach einer halben Stunde das Rudel im Kasten. 
Der Ansetzer des Badischen Fußballverbandes hatte offenbar Sinn für Dramatik – oder keinen für Mitleid. Denn gleich zur Saisonpremiere durfte unser frisch gekürter Capitano Lasse sein Truppe gegen die bei den Buchmachern hoch gehandelten Fortunen aus Kirchfeld aufs Feld führen. Willkommen im Amt, Lasse  – die Feuertaufe an Spieltag 1.

Als Ziel hat sich das Rudel Platz drei in der Herbstrunde gesetzt –  und damit die Qualifikation für die  Aufstiegsrunde im Frühjahr 2026.  Kein Wunder also, dass das Interesse am Spitzenspiel riesig war. Fast sechzig Zuschauer – darunter zahlreiche Gästeanhänger – drängten sich direkt am Spielfeldrand. Und sogar im „Ländle Pub“ in Hongkong war kein Platz mehr frei: Dort saßen die Fans dicht gedrängt vor dem Bildschirm, hoben ihr Viertele und bestellten Maultaschen & Gockel. Champions-League-Atmosphäre am Samstagnachmittag. 

Die Gäste meldeten sich bereit in Minute drei mit dem ersten Torschuss. Doch Capitano Lasse pflückte den Versuch aus der Ferne mühelos. Generell boten beide Teams bei gefühlten 30°C zunächst klassischen Sommerfußball: viel Sonne, wenig Tempo. Es gelang beiden Mannschaften, die gegnerischen Offensivreihen des Gegners vom eigenen Strafraum fernzuhalten. In Minute 12 foulte ein Fortune gegen Finn taktisch. Nichts dramatisches – aber laut Regelbuch eine klare Gelbe. Der Schiri beließ es jedoch bei einer erzieherischen Ansprache. Sportlich betrachtet: fragwürdig. Pädagogisch betrachtet: vorbildlich. Der kleine Haken daran – der „Täter“ hatte fortan noch ein weiteres taktisches Foul frei.  
Die erste große Torchance hatte Finn in Minute 15, doch der Ball fand nicht den Weg ins Ziel. So richtig Schwung kam ohnehin erst ab der 25.  Minute auf. Mauro brachte frischen Wind von der Bank und riss sein Rudel mit Tempo aus der Lethargie. Die Löwen erhöhten die Schlagzahl – nur das Netz blieb weiterhin unberührt. Zu Pause stand es daher immer noch 0:0


Den Schwung nahmen die Jungs mit in die zweite Halbzeit. Gleich wenige Minuten nach Wiederanpfiff verpasste Mauro den Kasten nur um Zentimeter. Auch Donik und Marius verpassten den längst fälligen Führungstreffer. Das Rudel schnürte die Fortunen phasenweise im eigenen Strafraum ein – echtes Powerplay. Doch die Gäste blieben gefährlich, setzten immer wieder Nadelstiche und schalteten nach Ballgewinnen blitzschnell um. In Minute 46 und 48 war es zweimal Till, der mit sensationellem Einsatz die Gästekonter stoppte. Es war ein Spiel auf des sprichwörtlichen Messers Schneide. 

In Minute 53 klaute Finn die Kugel bereits im gegnerischen Drittel. Dann nahm er Tempo auf. Die Abwehr die Gäste? Sie standen nur noch Spalier. Finn tanzte: eins, zwei, drei – vorbei am letzten Mann! Und dann: Abschluss! Toooor! Party! Die Führung fürs Rudel. 
Doch die Gäste warfen noch einmal alles nach vorne und starteten wütende Angriffe auf unser Tor. Das Rudel verteidigte mit letzter Kraft. In Minute 58 zog Felix der Gästeoffensive die Nerven. So langsam realisierten die Gäste, dass hier heute für sie nichts zu holen sein würde. Gemeinsam schleppte das Rudel die denkbar knappe Führung über die Ziellinie. Und dann war Schluss – der erste Sieg gegen die Fortunen seit einer gefühlten Ewigkeit! Ein Moment fürs Geschichtsbuch des Rudels… 

Danke dem für die SpVgg Söllingen pfeifenden Drazen Franjkovic zur sehr guten Leitung des Spiels. Alle Gute den Fortunen bei den künftigen Rundenspielen. Die Zeichen stehen auf ein Wiedersehen im Frühjahr 2026 in der Aufstiegsrunde. 

Das Rudel hat nur wenig Zeit zum Durchatmen. Bereits am Dienstag, 23.09.25 geht es im Pokal weiter. Die C1 reist zum Landesligisten nach Beiertheim und für die C2 geht es nach Jöhlingen. In der Kreisklasse reist die C1 am Samstag nach Dettenheim zum FV Rußheim und die C2 empfängt die Reserve des FV Alemannia Bruchhausen. Wie immer freuen sich beide Team über euren zahlreichen, lautstarken und fairen Support. 

Löwenstimmen:

Jürgen Bender: „Mit Spannung gingen wir in unser erstes Punktspiel, nach der kurzen Vorbereitung wussten wir nicht wo wir stehen und dann hatten wir mit Fortuna Kirchfeld gleich einen namhaften starken Gegner. Wir waren sehr fokussiert und dominierten in der ersten Hälfte. Nach hinten halfen alle Spieler mit, so dass wir hier wenig Chancen zuließen. In der 2. HZ ging es erst mal so weiter, leider spielten wir gute Angriffe nicht konsequent zu Ende. So musste ein Aufbaufehler des Gegners zu unserem 1:0 durch Finn herhalten. Am Ende wurde dann Kirchfeld nochmals stärker und wir schafften es kaum noch, durch gutes Passspiel für Entlastung zu sorgen. Mir hat unser Auftritt sehr gut gefallen, da wir als Team aufgetreten sind und alle super gekämpft haben und dies bei diesen heißen Temperaturen. Gemeinsam als Mannschaft haben wir dann das verdiente 1:0 über die Zeit gerettet.“

Zahlensalat

Unser Rudel: 1 Piet, 2 Felix, 3 Manuel, 4 Jesper, 5 Johannes, 6 Till, 7 Fritz, 8 Jan, 9 Marius, 10 Finn (1 Tor), 11 Emilio, 12 Lasse (Spielführer, Torwart ohne Gegentor), 13 Lukas, 14 Mauro, 15 Donik, 16 Pau Brauli, 17 Denys, 18 Belinda
Rudelführer: Jürgen Bender, Jürgen Kost
POB: Manu
Am Knipser: Silke

  PS Karlsruhe FV Fortuna Kirchfeld 2
Tore 1 0
Schüsse, gehalten 6 4
Schüsse, vorbei 2 3
Ecken 8 3
Foul 4 5
Abseits 0 0
Falsche Einwürfe 0 1
Gelbe Karten 0 0
Rote Karten 0 0
Durchschnittsalter 13,8 Jahre 13,7 Jahre

Zuschauer: 59
An der Tastatur: der Busfahrer

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Ein Prosit aufs C1-Rudel

Neunundvierzig Tage mussten wir warten. Doch jetzt sind wir zurück. Schluss mit Ausschlafen und Schokocroissant im Bett. Schluss mit dem Rumgelege an der Côte d’Azur. Eine Woche vor dem Start versammelte Jürgen sein Rudel zur Generalprobe auf künstlichem Grün. Zu Gast: Die zweite Garnitur des SV 08 Kuppenheim. Die Knöpflestädter Buben, zuhause in der Landesliga, gaben unserem Rudel ordentlich was zu knabbern.
Im VIP-Raum schmetterte Gianna Nannini noch ihr Un’estate Italiana, da ploppte es im Heimblock. Die Ultras-Gruppierung Sezione Champagne Ladies bat zum Tee – stilecht versteht sich. 

Doch zurück zum Wesentlichen: Punkt 12:00 pfiff der souveräne Schiri Panagiotis Argyropoulos die Partie an. Zuvor gewannen die Löwen die Seitenwahl, der Gästekeeper musste mit der Sonne kämpfen.
Handgezählte 37 Zuschauer sahen von Beginn an eine  hoch pressende Löwen-Elf. Die Gäste fanden kaum den Weg vor unsere Box. Der erste Aufreger in Minute sieben: Ein falscher PSK-Einwurf – leider nicht der letzte an diesem Tag. Die erste echte Torchance aber hatten unsere Gäste: Freistoß in der 12. Minute, 25 Meter halblinks. Doch die Kugel rauschte am von Lasse gehüteten Gehäuse vorbei.  Die Löwen hielten gegen die höherklassigen Kuppenheimer stark dagegen – mehr noch: zeitweise kontrollierten sie sogar das Spiel. In der 15. Minute rettete Fritz in höchster Not, nur um Sekunden später Finn auf die Reise zu schicken. Fast mühelos überlief unser Zehner Mittelfeld und Abwehr im Alleingang, ehe Emilio die erste Chance eiskalt zur Löwenführung nutzte. 1:0 PSK! In der 18. Minute klärte der gute Gäste-Keeper gegen Finn zur Ecke. Zwei Minute später setzte der Kuppenheimer Leon die Kugel über den Querbalken. In der 21. Minute entschied der Ref auf Handstrafstoß zugunsten unserer Löwen. Finn schickte die Kugel kompromisslos, zentral unter die Latte. 2:0 PSK!  Vergessen war die Sommerpause! Und in Berlin is‘ die Ruth schon hupend um die Siegessäule jekurvt.


Die beste Chance in Halbzeit 1 hatten die Gäste in Minute 33. Aber Keeper Lasse war nicht zu überwinden. Dafür hatten Patryk (29. min) und Denys (35. min) den dritten Treffer auf dem Fuß. Es ging aber mit einer verdienten 2:0 Führung zum Pausentee. 

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gäste. Sie kamen mit Wucht zurück ins Spiel Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff prüfte Lazar mit einem Distanzschuss die Löwen-Abwehr – Zentimeter fehlten zum Jubel. In der 40. Minute konnte Denys zunächst noch klären, doch die zweite Welle rollte durch: Nigel traf zum verdienten 2:1 Anschluss. Zwei Minuten später war dann sogar schon Sonntag. Emil schweißte die Kugel aus der Distanz ins Löwengehäuse. 2:2. Es waren die stärksten Gästeminuten des Spiels. Fast 15 Minuten brauchten die Löwen, um wieder ins Spiel zu finden. In Minute 56 klärte PSK-Keeper Piet weit vor unserer Box. Fünf Minuten später scheiterte Finn  – unser Löwe des Tages, am Querbalken. In der Schlussphase drängte das Rudel auf die Entscheidung. Doch nur wenige Sekunden vor dem Ende rückte erneut Piet in den Fokus. als er einen Gästeschuss noch zur Ecke lenkte. Am Ende ein leistungsgerechtes 2:2. 

Danke dem SV  08 Kuppenheim 2 für den fairen freundschaftlichen Vergleich. Wir wünschen euch alles Gute für die kommende Saison. Ihr reist in einer Woche zum Auftakt nach Achern.
Glückwunsch dem Schiri Argyropoulos zur sehr guten Spielleitung.
Danke @Löwen-Eltern für euren zahlreichen und fairen Support. Aber da geht noch mehr: Denn unsere Löwen empfangen zum Saisonauftakt in einer Woche die Fortuna aus Kirchfeld. Also heißt es für euch Schlachtenbummler: Schal schnappen und ab ins Estadio Dammerstock. Keine Ausreden! 

Löwenstimmen:

Jürgen Bender: „Ein Kompliment an meine Truppe. Sie sind sehr gut aus der Sommerpause gekommen. Wir hatten vielleicht zehn wacklige Minuten – aber ansonsten konnten wir ein gutes Spiel zeigen. Die Runde kann kommen.“

Zahlensalat

Unser Rudel: 1 Piet (Torwart, 1 Halbzeit), 2 Felix, 3 Manuel, 4 Jesper, 6 Till (Spielführer), 7 Fritz, 8 Jan, 9 Marius, 10 Finn (1 Tor), 11 Emilio (1 Tor), 12 Lasse (Torwart, 1 Halbzeit, 0 Gegentreffer), 13 Lukas, 14 Mauro, 15 Donik, 16 Patryk, 17 Denys, 18 Belinda
Rudelführer: Jürgen Bender
POB und Linienrichterin: Manu
Am Knipser: Silke

  PS Karlsruhe SV 08 Kuppenheim 2
Tore 2 2
Schüsse, gehalten 4 4
Schüsse, vorbei 3 6
Ecken 4 3
Foul 3 3
Abseits 0 0
Falsche Einwürfe 2 1
Gelbe Karten 0 1
Rote Karten 0 0
Durchschnittsalter 13,7 Jahre 13,2 Jahre

Zuschauer: 37
An der Tastatur: der Busfahrer

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